Nabuurs

In dieser Kundengeschichte erfährst du, wie Nabuurs Oneteam einsetzt, um die Kommunikation zu vereinfachen, das Onboarding zu verbessern und Kolleginnen und Kollegen an mehr als 20 Standorten näherzubringen.

"Als Familienunternehmen mit zwanzig Standorten hatte man manchmal das Gefühl, zwanzig separate 'Haushalte' zu haben. Seit wir Oneteam nutzen, werden Erfolge und besondere Momente in der gesamten Organisation geteilt, was unsere Familienkultur stärkt und den Kolleginnen und Kollegen hilft, sich wirklich mit dem Ganzen verbunden zu fühlen."

– Elise de Bruijne, Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei Nabuurs

Über Nabuurs

Nabuurs ist ein Logistikdienstleister in dritter Familiengeneration, tätig in der Letzten-Meile-Zustellung für den Gastgewerbesektor, im Transport zu Supermarkt-Verteilzentren sowie in einem breiten Spektrum von Lager- und Fulfillment-Dienstleistungen.

Mit über 1.500 Mitarbeitern an zwanzig Standorten in den Niederlanden ist gleichzeitig an vielen verschiedenen Orten sehr viel los. Rund 800 bis 900 Personen bilden das Kernteam, ergänzt durch eine große Gruppe von Zeitarbeitnehmern.

Fahrer starten früh, Lagerteams arbeiten in Schichten, und Planungs- und Unterstützungsteams sind im Büro tätig. Jede Gruppe arbeitet in ihrem eigenen Rhythmus, was die interne Kommunikation sowohl unabdingbar als auch anspruchsvoll macht.

Die Herausforderung

Vor Oneteam fand die interne Kommunikation über Memos im HR-System statt. Um ein Memo zu lesen, mussten Mitarbeiter eine E-Mail öffnen, einen Link anklicken, sich einloggen und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung durchführen.

"Die Hürde, ein Memo einfach zu lesen, war einfach zu hoch", sagt Elise de Bruijne, Marketing- und Kommunikationsspezialistin bei Nabuurs. "Viele Leute stiegen aus, bevor sie die Nachricht überhaupt gesehen hatten."

Auch das Onboarding fehlte an Struktur. Neue Mitarbeiter erhielten spontane Einweisungen vor Ort, aber keine einheitliche Einführung in die Organisation. "Von dem Moment an, in dem jemand eingestellt wurde, gab es im Grunde ein schwarzes Loch", erinnert sich Elise. "Wen kontaktiert man? Wo parkt man? Was sind die Hausregeln? Nichts war klar geregelt."

Mit dem Wachstum des Unternehmens entstand eine weitere Herausforderung: Wie pflegt man eine starke Familienkultur über zwanzig Standorte hinweg? "In der Praxis sind wir eine große Familie, bestehend aus vielen 'Haushalten' – unseren Standorten", sagt Elise. "Der Zusammenhalt an jedem Standort ist stark, aber wir wollten, dass sich die Kolleginnen und Kollegen auch als Teil der gesamten Organisation fühlen."

WhatsApp bot auch keine Lösung. Nachrichten vermischten sich mit privaten Gesprächen, Benachrichtigungen kamen zu jeder Stunde, und die Nutzung bedeutete, persönliche Telefonnummern zu teilen. "Am freien Tag oder abends möchte man keine Arbeitsbenachrichtigungen bekommen", stellt Elise fest. "Wir brauchten etwas Professionelleres und weniger Aufdringliches."

Es war klar: Nabuurs brauchte eine zentrale Plattform, um die Kommunikation zu vereinfachen, das Onboarding zu verbessern und die Kolleginnen und Kollegen an allen Standorten stärker zu verbinden.

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Die Lösung

Diese Erkenntnis deckte sich mit dem Vorhaben von Nabuurs, sein Employer Value Proposition und den internen Kommunikationsansatz zu überdenken. Eine zentrale Frage leitete das Projekt: Wie bleiben wir näher an unseren Mitarbeitern und machen Informationen wirklich leicht zugänglich?

"Es war nicht durch Beschwerden ausgelöst", erklärt Elise. "Wir wussten einfach, dass es für alle klarer, schneller und einfacher sein könnte."

Eine Projektgruppe mit Kollegen aus Büro und Betrieb verglich mehrere Tools hinsichtlich Benutzerfreundlichkeit, Funktionen, Preis, Flexibilität und langfristigem Entwicklungspotenzial.

"Oneteam schnitt insgesamt am besten ab", sagt Elise. "Das breite Funktionsspektrum, das Preis-Leistungs-Verhältnis und die klare Ambition, sich weiterzuentwickeln, machten den Unterschied. Dazu gaben uns die Referenzen bestehender Kunden zusätzliches Vertrauen."

Um sicherzustellen, dass die App in der Praxis funktioniert, führte Nabuurs an zwei Standorten aus verschiedenen Geschäftsbereichen eine Demo durch. "Die Leute waren sofort begeistert", erinnert sich Elise. "Es war intuitiv, und alle konnten sofort loslegen."

Dass Oneteam interne Kommunikation, Onboarding, Umfragen, Formulare und Schulungen auf einer Plattform vereint, gab den Ausschlag. "Es ist so praktisch, Leute nicht an fünf verschiedene Orte schicken zu müssen", sagt Elise. "Mit nur einer App deckt man das Wesentliche ab."

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Die Umsetzung

Nabuurs wählte einen sorgfältigen und schrittweisen Rollout. Es wurde eine Projektgruppe mit Standortleitern, HR, Backoffice, Qualität und Sicherheit, Lagerverwaltung, Fahrerentwicklung und Marketing gebildet.

"Wir haben zunächst genau festgelegt, was in Oneteam hinein soll", sagt Elise. "Welche Onboarding-Inhalte, welche Formulare, welche Umfragen. Diese Grundlage sorgfältig zu legen, gab uns ein stabiles Fundament."

Jeder Standort wurde in seinem eigenen Tempo ongeboardet, wobei Erkenntnisse aus früheren Standorten sofort eingeflossen sind. "Die Adoptionsgeschwindigkeit variierte wirklich von Standort zu Standort", sagt Elise. "Größe, Begeisterung und wie gut wir das 'Warum' erklären konnten, spielten alle eine Rolle. Aber sobald Teams anfingen, selbst Formulare und Umfragen zu nutzen, nahm die Akzeptanz Fahrt auf."

Um Struktur und Konsistenz zu wahren, richtete Nabuurs einen Leadership Circle ein, unterstützt von DKT-Mitgliedern (Domain Knowledge Team). Jeder Standort ernannte ein DKT-Mitglied, das für die lokale Einrichtung und Akzeptanz verantwortlich ist. "Wir können nicht alles zentral steuern", erklärt Elise. "Wir geben Orientierung, Beispiele und Richtlinien, aber jeder Standort kennt seine eigene Realität am besten."

Jeder Standort arbeitet auf klare KPIs hin:

  • 100 % Adoption
  • 100 % abgeschlossenes Onboarding
  • 100 % Teilnahme an Pflichtschulungen zu Qualität & Sicherheit
  • WhatsApp vollständig durch Oneteam ersetzt

DKT-Mitglieder erhalten monatlich Performance-Einblicke direkt in Oneteam und erstellen lokale Aktionspläne, um ihren Zielen näherzukommen.

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Die Ergebnisse

Seit der Einführung von Oneteam hat Nabuurs deutliche Verbesserungen festgestellt. Die größten Gewinne liegen in der Einfachheit, Schnelligkeit und höheren Mitarbeiterbindung.
"Die Hürde ist jetzt so viel niedriger", sagt Elise. "Die Leute lesen Nachrichten, reagieren auf Beiträge und teilen sogar selbst Fotos. Das war mit dem alten Memo-System unmöglich."

Mehr Verbindung zwischen den Standorten

Oneteam hilft dabei, die Familienkultur über die Standorte hinweg sichtbar zu machen. Fahrer teilen oft Fotos von unterwegs: ihr Truck an einem schönen Ort, ein Sonnenaufgang während einer Frühschicht oder ein Moment, auf den sie stolz sind.

"Das passt wirklich zu uns", erklärt Elise. "Die Leute fühlen sich stark mit ihrem eigenen Standort verbunden, aber Oneteam hilft uns, Erfolge an allen Standorten zu teilen. Wenn ein Standort einen Preis gewinnt oder ein Fahrer Finalist bei einer nationalen Meisterschaft wird, sieht das jeder. Das stärkt das Gefühl, eine Organisation zu sein."

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Onboarding als starke Grundlage

Wo das Onboarding früher an Struktur mangelte, bietet Oneteam jetzt für nahezu jeden neuen Mitarbeiter einen klaren und einheitlichen Start. Von den 1.119 registrierten Mitarbeitern haben rund 94 % das vollständige Onboarding-Programm abgeschlossen.

"Es nimmt so viel Unsicherheit", sagt Elise. "Die Leute starten selbstbewusster, weil sie wissen, was sie erwartet und wen sie ansprechen können."

Formulare, die den Arbeitsalltag erleichtern

Standorte erledigen Alltagsaufgaben nun reibungslos über Formulare, zum Beispiel für:

  • Bestellung von Arbeitskleidung
  • Meldung von Fahrzeugschäden mit Fotos
  • Bewertung der ersten Mitfahrttage neuer Fahrer
  • Einreichung von Urlaubsanträgen
  • Abwicklung von Offboarding
  • Empfehlung potenzieller neuer Kolleginnen und Kollegen
  • Einreichung von Ideen oder Wohlbefindeninitiativen

Manche Formulare werden unternehmensweit eingesetzt, andere sind auf bestimmte Standorte zugeschnitten. "Jeder Standort hat die Freiheit, neue Formulare zu erstellen, aber innerhalb klarer Richtlinien", stellt Elise fest. "Wir wollen Flexibilität, ohne die Struktur zu verlieren."

Umfragen und kontinuierliches Feedback

Anstatt einer längeren jährlichen Umfrage erhalten Mitarbeiter jetzt jeden Monat vier kurze Fragen. Das gibt Nabuurs einen ständigen Informationsfluss statt eines einzigen Moments im Jahr. Neuzugänge erhalten zusätzliche Check-ins nach ihrem ersten Tag und nach drei Monaten, was Nabuurs hilft zu verstehen, wie sie sich einleben.

"Wir bekommen jetzt viel früher Feedback", erklärt Elise. "Wir müssen kein volles Jahr warten, um zu erfahren, wie es den Leuten geht."

Flexibilität für eine komplexe Organisation

Mit zwanzig Standorten und einer breiten Mischung an Rollen erkannte Nabuurs schnell, dass ein Einheitsansatz nicht funktionieren würde. Die Flexibilität von Oneteam und die Bereitschaft des Produktteams, Funktionen anzupassen, haben einen großen Unterschied gemacht.

Ein klares Beispiel ist die jährliche Qualitäts- & Sicherheitsschulung. "Wir wollten, dass die Schulung für jeden Mitarbeiter genau 360 Tage nach dem Abschluss erneut erscheint, und nicht einmal jährlich für alle zur gleichen Zeit", sagt Elise. "Das war zunächst nicht möglich, also haben wir unsere Anforderungen mit Oneteam geteilt, und sie bauen das jetzt in die Funktion ein. Diese Reaktionsfähigkeit bedeutet uns wirklich viel."

Hohe Aktivität auf der gesamten Plattform

Die Engagement-Zahlen des vergangenen Jahres zeigen, wie intensiv Oneteam genutzt wird:

  • 531 Beiträge von Mitarbeitern
  • 4.835 High Fives
  • 670+ Kommentare
  • 92,5 % Adoption

"Wir überprüfen die Aktivitätszahlen regelmäßig", sagt Elise. "Sie bleiben konstant hoch, was uns sehr freut."

Fazit

Für Nabuurs liegt der Wert von Oneteam darin, die Kommunikation zu vereinfachen, Prozesse zu beschleunigen und die Verbindung über alle Standorte hinweg zu stärken – ohne die Mitarbeiter zu überfordern.

"Es ist unglaublich praktisch für die Kolleginnen und Kollegen", erklärt Elise. "Sie können alles auf ihrem Handy erledigen, ohne persönliche Nummern zu teilen, und sie bestimmen selbst, wann sie Benachrichtigungen erhalten. Im Vergleich zu WhatsApp ist das eine enorme Verbesserung."

Der Einfluss geht über die Bequemlichkeit hinaus. "Weil Oneteam im Mittelpunkt von allem steht, sind die Kommunikationswege kürzer und wir bleiben näher an unserem Team", sagt sie. "Die Menschen fühlen sich besser informiert, und wir erhalten mehr Input und Ideen aus der gesamten Organisation."

Mit Blick auf die Zukunft erkundet Nabuurs neue Möglichkeiten, wie den Einsatz der neuen Performance-Management-Lösung in Oneteam. "Wir sind gespannt, was sie bringen wird", ergänzt Elise. "Oneteam entwickelt sich ständig weiter, und das passt perfekt zu uns. Je klarer und visueller alles für die Mitarbeiter wird, desto besser."

"Letztendlich dreht sich alles darum", schließt sie. "Einfache Kommunikation, klare Informationen und ein Arbeitsplatz, an dem sich die Menschen als Teil des Ganzen fühlen. Oneteam hilft uns, diesem Ziel jeden Tag ein Stück näherzukommen."